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Förderungen Energie Tirol

Beratungsstelle zur Förderung von Energiesparmaßnahmen sowie umweltfreundlicher Energietechnologien.

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Amt der Tiroler Landesregierung
Medieninformation v. 02.03.2009 - Auszug


 „Tirol A++: Sanieren bringt`s!“

Insgesamt 3.000 umfassende Sanierungen sollen in den nächsten zwei Jahren in Tirol durchgeführt werden. Gleichzeitig soll die Qualität der Sanierungen stark verbessert werden. Bauherren werden dafür doppelt belohnt: mit einem Ökobonus von bis zu 8.000 Euro sowie mit einer Reduktion der Heizkosten um zwei Drittel. Voraussetzung ist allerdings, „richtig zu sanieren“ und bestimmte technische Anforderungen einzuhalten. Das Land Tirol setzt dabei auf die Beratungsinitiative „Sanieren bringt`s!“. 200 Gemeinden informieren in den nächsten Monaten gemeinsam mit Energie Tirol und Land Tirol über Förderbestimmungen, Förderhöhen und die erforderlichen technischen Voraussetzungen.

Entlastung der Haushaltsbudgets und 10.000 Tonnen weniger Kohlendioxid

Wohnbauförderungsreferent LHStv. Hannes Gschwentner: "Mit dem Ökobonus sollen umfassende, hochwertige Sanierungen besonders attraktiv werden. Die Fördermittel sind deswegen an bestimmte Voraussetzungen wie sehr gute Dämmung der Außenbauteile und Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung für Fenster gebunden. Ziel ist es, die Haushalte durch geringe Energiekosten dauerhaft zu entlasten und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mit den 3.000 Sanierungen könnten etwa 4 Millionen Liter Heizöl bzw. 10.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden."

Bis zu 2.400 zusätzliche neue Arbeitsplätze schaffen

Neben dem Klimaschutz zählen besonders auch die arbeitsmarktpolitischen Aspekte: „Die angestrebte Erhöhung der Sanierungsrate entspricht etwa einer Verfünffachung der derzeitigen Sanierungsrate. Im Zuge dessen soll dabei besonderes Augenmerk auf das Umrüsten auf erneuerbare Energie gelegt werden. Ich erteile der Energieabhängigkeit eine klare Absage. Ziel muss sein, in der Energiefrage möglichst unabhängig zu werden und auf heimische Energieträger wie Erdwärme, Holz oder Wasser zu setzen,“ sagt Steixner. „Wenn es uns gelingt, mit den Fördermitteln und der Beratungsoffensive „Sanieren bringt`s!“ 3.000 umfassende Sanierungen auszulösen, schaffen wir damit 2.400 zusätzliche Arbeitsplätze. Neben dem zweifellos positiven Umwelteffekt zielen wir mit unserer Sanierungsoffensive auch darauf ab, die Tiroler Konjunktur zu beleben. Die Bauwirtschaft und das Baunebengewerbe werden durch diesen kräftigen Impuls sehr profitieren. Und dies ist in Anbetracht der derzeitigen Wirtschaftslage äußerst wichtig!“

Sanieren bringt's!: Beratungsinitiative startet auf der Frühjahrsmesse

Der Startschuss für den neuen Informationsschwerpunkt fällt bereits auf der Tiroler Frühjahrsmesse. Dort können sich Messebesucher auf Veranstaltungen sowie in persönlichen Beratungsgesprächen informieren. Ab April finden dann in allen Tiroler Bezirken Beratungsabende statt. Die Veranstaltungen werden von den 200 Gemeinden mit insgesamt 150.000 Postwürfen beworben werden. In allen Gemeinden wird ein spezieller Informationsfalter von Energie Tirol aufliegen, in dem die bautechnischen Anforderungen einfach und leicht verständlich dargestellt sind. Außerdem steht die Energieberatungseinrichtung des Landes für kostenlose Impulsberatungen zur Verfügung.

Ökobonus für „umfassende Sanierungen“

Ab 1. April 2009 sind im Rahmen der Wohnbauförderung des Landes besonders attraktive Förderungen für die Wohnhaussanierung vorgesehen. Mit den neuen Richtlinien werden die Fördermittel für die energiesparende Sanierung von Einzelbauteilen erhöht. Außerdem wird in Form des Ökobonus eine Zusatzförderung für „umfassende Sanierungen“ geschaffen. Dafür sind besondere technische Anforderungen zu erfüllen. Bruno Oberhuber, Geschäftsführer der Energie Tirol: „Voraussetzung für den Bezug des Ökobonus ist, „richtig“ zu sanieren. Das heißt, die Fördermittel können dann angesprochen werden, wenn bestimmte technische Anforderungen erfüllt werden. Diese Anforderungen beziehen sich auf eine sehr gute Wärmedämmung der Außenbauteile sowie auf eine hohe Fensterqualität. Das Prinzip dahinter: Je mehr Energie im sanierten Gebäude im Vergleich zum Ausgangsgebäude eingespart wird, desto höher sind die Fördermittel.“ Der Ökobonus sieht bis zu 8.000 Euro an Zusatzförderung vor. Bruno Oberhuber von Energie Tirol bringt es mit einem Beispiel auf den Punkt: „Viele Bauherren beschränken sich noch immer auf Dämmstärken von 12 cm. Das ist nicht mehr Stand der Technik. Um den Ökobonus und eine entsprechende Heizkosteneinsparung zu erzielen, sind um die 20 cm Wärmedämmung erforderlich. Das verursacht geringfügig höhere Kosten, macht sich aber sofort bezahlt. Gute Beratung ist einfach bares Geld wert.“


Amt der Tiroler Landesregierung
Medieninformation v. 07.02.2009 - Auszug

Wohnbauförderung 2009
Konjunkturelle Impulse für die regionale Wirtschaft will die die Tiroler Landesregierung mit neuen Wohnbauförderungs-Schwerpunkte 2009 auslösen: „Jeder eingesetzte Wohnbauförderungs-Euro vervierfacht sich durch weitere ausgelöste Investitionen in seiner Wirkung!“

Sinnvolle Maßnahmen wurden gesetzt:

  • so wurden die Einkommensgrenzen im Bereich Neubau erhöht
  • im Sanierungsbereich werden die Einkommensgrenzen für die nächsten zwei Jahre komplett wegfallen.
  • Die Laufzeit für Wohnbauförderungsdarlehen wird insgesamt verlängert.
  • „Weiters werden wir gemeinsam mit unserem Landesenergieversorger TIWAG eine Schwerpunktaktion zur thermischen Gebäudesanierung starten“, kündigt LH Günther Platter an.
  • Link Amt der Tiroler Landesregierung - Wohnbauförderung

05.02.2009